Lesermeinung

Zum Artikel „Fieberhafte Jagd nach Immunität“ vom 23. Juli

Laut Bundesregierung wollen 80 Prozent der Deutschen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel kaufen. Nun wird aber weltweit, auch in Deutschland, an einer ganz neuen Art von Impfung geforscht: den genbasierten Impfstoffen. In dem Artikel wird dieses Impfprinzip grafisch dargestellt. Erläutert wird aber nicht, was das Neuartige daran ist: Bei der Impfung findet nämlich ein gentechnischer Eingriff in uns Menschen statt. Teile des Erbguts des Corona-Virus werden gespritzt und lagern sich in den menschlichen Zellen ein. Bisher weiß noch niemand, welche Folgen das für Menschen haben wird. Wegen Corona wird unter Zeitdruck geforscht, und Auflagen zur Arzneimittelsicherheit wurden aufgehoben. Wir brauchen dringend mehr Aufklärung über diese Art von Impfung – und wir brauchen eine gesamtgesellschaftliche Debatte. Über die Gefahr von gentechnisch veränderten Lebensmitteln wissen wir gut Bescheid – wir müssen nun dringend auch über solche neuartigen Impfungen reden.

© Schwäbische Post 26.07.2020 13:51
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Kommentare

In my humble opinion

Wenn 80% der Deutschen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel kaufen wollen, so ist das in wohl 78% (?) der Entscheidungen nicht rational begründet - nehme ich an. Es wollen ja auch ganz viele kein Fleisch von Tieren aus Massenhaltung kaufen - und greifen dann bei den billigsten Angeboten im Regal hemmungslos zu.

Ich sehe auch nicht, wie eine 'gesamtgesellschaftliche Debatte' dazu beitragen kann, dass die Forscher in den Laboren alle bekannten Sicherheitsvorkehrungen mehr als einhalten, es gibt anerkannte Regeln, wie bei der Entwicklung von Impfstoffen vorzugehen ist, und nicht zuletzt gibt es ja auch noch die Tests an 15.000/30.000 Freiwilligen, die die Risiken minimieren sollen, ganz ausschließen können auch diese Tests ein Restrisiko nicht, dafür ist die Biologie zu vielfältig. Und so ist es wohl auch leider zu erwarten, dass ein Impfstoff für fast alle hilfreich ist, in Einzelfällen der Körper aber negativ reagieren wird, das ist ausgesprochen bedauerlich für die Betroffenen, aber das ist auch Biologie. Ich meine es deshalb nicht zynisch, aber es werden ja auch nicht alle bei bester Gesundheit 100 Jahre alt. Und ja, es ist besonders tragisch, wenn ein Mensch ausgerechnet an/wegen der Hilfe stirbt.

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