Verachtende Haltung

Zum Leserbrief „Appell an die Verantwortung“ vom 12. März

Die diskriminierenden und ehrabschneidenden Äußerungen von Herrn Dieter Matzik weise ich in aller Schärfe zurück. Sie haben wohl nur ein Ziel – meine Person auf üble Art und Weise zu diskreditieren.

Meine Stellungnahmen habe ich stets als Sprecher der Unterkochener Bürgerinitiative „Bündnis pro Wandertrasse“ abgegeben. Diesem Bündnis gehören ältere und jüngere Bürger, Familien mit Kindern, Behinderte, Sportler, Nordic Walker, Natur- und Wanderfreunde und Radfahrer an. Nicht ich oder die Bündnisvertreter, wie unterstellt wird, haben die Verantwortung zu tragen, wenn die Bürgerschaft gespalten ist, sondern einzig und allein diejenigen, die Ende 2015 hinter verschlossenen Türen und bei Nacht und Nebel den Ausbau der Schätteretrasse zum Radweg beschlossen hatten. Zu hinterfragen ist auch, wer klammheimlich den Baubeschluss in der Ortschaftssitzung am 24. April 2017 auf den Weg bringen wollte. Hätten nicht über 60 protestierende Bürger Einspruch erhoben, wären Bagger und Schaufellader längst am Werk.

Den eigentlichen Hammer lässt Herr Matzik im Schlusssatz fallen. Da bezeichnete er ältere Bürger, nur weil sie keine Radtrasse wollen, als rückwärtsgewandte Senioren. Dies zeigt eine zutiefst verachtende Haltung gegenüber älteren Mitbürgern.

© Schwäbische Post 13.03.2018 20:07
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CounterSpio

Nachdem Herr Karl Maier einen Angriff auf seine Ehre feststellen musste, sollte er diese schnellstens wieder herstellen, indem er jeden Zweifel über die Unterschriftenlisten und seine demokratische Legitimation ausräumt. Mir als Teilnehmer der Probefahrt - sowieso höchst verdächtig - musste er diese Listen selbstverständlich nicht zeigen. Aber schon dem Frieden in Unterkochen ist Herr Maier es schuldig, dass er die Listen schnellstens der Stadtverwaltung Aalen zur Überprüfung vorlegt. Nur so kann er Vorwürfe von Bürgern wie Herrn Matzik und mir widerlegen, die die Aussagekraft oder das korrekte Zustandekommen der Unterschriften anzweifeln und seine Behauptungen als Anmaßung bezüglich des Bürgerwillens bezeichnen. Es hätte ihm übrigens gut gestanden, wenn er die Liste am Freitag zur Unterzeichnung ausgelegt hätte, damit hätte er den Verdacht der Einseitigkeit entkräften können.

Klaus Berger, Aalen