Lesermeinung

Zum Leserbrief „Nicht in unserem Namen“ vom 13. Februar

In diesem Leserbrief wird die Leserbriefschreiberin namentlich vorgeführt und Sätze aus ihrem Leserbrief werden aus dem Zusammenhang gerissen wiedergegeben.
Die fünf Damen schreiben: Frau Fuchs aus Wasseralfingen ängstigt sich besonders vor „vielen Frauen mit Kindern“, welche die Migrantenzahlen in die Höhe treiben und dazu noch „große Wohnungen“ beanspruchen sowie auch noch krankenversichert sein sollen! Was Frau F. schrieb: Frau F. stellte zum Thema „Familiennachzug für Flüchtlinge - spezieller Fall „Zweitfrau“, folgende Fragen: - bringen die Männer dann ihre vielen Frauen mit Kindern mit? - sind sie alle über den einen Mann krankenversichert? - werden sie alle in großen Wohnungen untergebracht, denn nach dem Koran darf keine Frau vernachlässigt werden!
Ich sage damit nicht, dass ich die Meinung der namentlich angeführten Frau uneingeschränkt teile. Was mich stört, ist die unsachliche Art, wie hier ein Mensch vorgeführt wird. Menschlich für mich einfach ein absolutes No-Go. Auch ich füge, wie die fünf Damen, ein Zitat an. „Kein objektiver Tatbestand geht durch die Auffassung und Darstellung eines Menschengeistes hindurch, ohne aus der Substanz dieses Geistes mehr oder minder erhebliche Umwandlung zu erleiden“

© Schwäbische Post 16.02.2018 20:11
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