Lesermeinung

Zum Leserbrief von Heidi Schroedter „Schmutzige Kampagne“ vom 1. Februar:

Liebe Heidi Schroedter,

nein, es reicht nicht! Es ist keine schmutzige Kampagne. Und nein, ich bin kein Grünen-Mitglied. Sie verwechseln da was. In einem privaten Unternehmen kann der Chef mit seinem Geld hausen, wie er will. Jeder Verwalter öffentlicher Kassen (das, aber auch nicht mehr, ist ein OB) hat Rechenschaft über sein Tun abzulegen. Ihr Leserbrief hört sich ganz danach an, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt. Hat da fast der ganze Gemeinderat gepennt? Der OB konnte, völlig unkontrolliert, richtig sauigeln? Kann ja mal passieren, nur darf man dann nicht diejenigen an den Pranger stellen, die um Er- und Aufklärung nachsuchen, sondern eher die, die ihrem Job nicht nachgekommen sind. „Die Herrschenden werden aufhören zu herrschen, wenn die Kriechenden aufhören zu kriechen.” Zeit, dass der Gemeinderat wieder in einen aufrechten Gang kommt.

© Schwäbische Post 01.02.2018 15:57
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.