Lesermeinung

Zum Thema „30er-Zone Ortsumfahrung Mögglingen“

Die Aussage von Desireé Bodesheim vom Regierungspräsidium zeigt leider die mangelnde Flexibilität unserer Behörden. Die unflexible Beschilderung stärkt auch nicht den Respekt der Autofahrer vor Verkehrsschildern und Tempolimits. Denn was fällt schwerer, als ein sinnlos aufgestelltes Tempolimit zu beachten? Wer hält sich freiwillig auf einer Landstraße bei null Verkehr und verwaister Baustelle nachts um 22 Uhr an Tempo 30?

Völlig absurd ist der Hinweis auf die zeitliche Variation des Tageslichts: Aktuell haben wir einen Sonnenuntergang um 17 Uhr, Ende Dezember war er um 16.30 Uhr. Wie lange arbeiten die Bauarbeiter abends? Im übrigen hielt man es beim Regierungspräsidium nicht für nötig, auf meine direkte Anfrage zu reagieren.

© Schwäbische Post 31.01.2018 19:25
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Kommentare

ostalbperle

Wo genau liegt denn nun das Problem sich über 500 m an eine temporäre Geschwindigkeitreduktion zweck Verkehrsicherheit zu halten. Es entsteht kein Schaden an Leib und Leben höchstens ein paar sekunden mehr Zeit auf der Straße. Es muss auch ausgehalten werden von unbelehrbaren überholt zu werden bzw. sich den innenraum auleuchten zu lassen von demjenigen der mit schaum Vorm Mund hinter mir herschleichen muss. Es ist nicht immer leicht sich an die Regeln zu halten. Etwas mehr gelassenheit und die Welt dreht sich trotzdem weiter .

In my humble opinion

ostalbperle schrieb am 01.02.2018 um 07:50

Wo genau liegt denn nun das Problem sich über 500 m an eine temporäre Geschwindigkeitreduktion zweck Verkehrsicherheit zu halten. Es entsteht kein Schaden an Leib und Leben höchstens ein paar sekunden mehr Zeit auf der Straße. Es muss auch ausgehalten werden von unbelehrbaren überholt zu werden bzw. sich den innenraum auleuchten zu lassen von demjenigen der mit schaum Vorm Mund hinter mir herschleichen muss. Es ist nicht immer leicht sich an die Regeln zu halten. Etwas mehr gelassenheit und die Welt dreht sich trotzdem weiter .

Ja, >Wo genau liegt denn nun das Problem sich über 500 m an eine temporäre Geschwindigkeitsreduktion zweck Verkehrssicherheit zu halten?< und warum soll das nur für mich gelten und nicht die, die schier in den Auspuff kriechen oder verbotenerweise überholen, gelten für die andere Verkehrsregeln?

Ja, >Wo genau liegt denn nun das Problem sich über 500 m an eine temporäre Geschwindigkeitsreduktion zweck Verkehrssicherheit zu halten?< wenn niemand erklären kann, auf welche Weise eine '24-7_30-km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung' denn 'Sicherheit' produzieren soll? Auch für die zuständigen Behörden gilt das Gebot der Verhältnismäßigkeit und mein Vorschlag, '70 km/h' und eine durch die Fahrer der Baustellenfahrzeug handbediente Ampel zwecks sicherer Einfahrt - tut sich da was oder trägt die Behörde das Schild 'zur Sicherheit 24-7_30' wie ein Mantra weiter vor sich her?