Lesermeinung

Zum Thema Radwege

  • Gesperrter Remstal-Radweg bei Böbingen. Foto: privat

Wir radelten gestern den schönen Remstal-Radweg, kurz vor Böbingen steht ein Sperrschild, danach ist die Straße mit noch feuchten Teer neu gesplittet, ein weiterfahren unmöglich. Wir kehren wieder um und müssen zwei Kilometer zurückfahren zum Verteiler Iggingen, von dort kenne ich als ortskundiger Alternativrouten.
Kein Umleitungsschild, kein Hinweisschild, keine Info für Auswärtige, wo sie denn nun fahren können. Das hat mich saumäßig geärgert, auch weil ich das leider schon des Öfteren so erlebt habe. Geht man so mit Radfahrern um?
Liebe Straßenbauer und Straßenplaner, würden sie so mit Autofahrern umgehen? Sicher nicht, denn ein Sturm der Entrüstung würde sie sofort eines besseren belehren. Nicht erst seit Corona beobachte ich einen deutlichen Anstieg an Radfahrern, das freut mich und kommt den Kommunen im Ostalbkreis, die viel Geld in neue Radwege investieren, sehr entgegen. Da passt dieses unfreundliche und unprofessionelle Verhalten unserer Straßenbauer leider gar nicht dazu. Liebe Straßenbauer, was sagen sie dazu? Ich würde mich über eine Antwort an dieser Stelle freuen.

© Schwäbische Post 09.07.2020 20:33
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