Rücksicht auf der Trasse

Zum Thema „Schättere-Trasse“:

Ob das Thema „Schättere-Trasse“ jetzt beendet ist, wage ich zu bezweifeln. Die Fronten sind meines Erachtens doch sehr verhärtet.

Es geht auch anders: Von Heidelberg-Innenstadt nach Heidelberg-Königsstuhl sind es etwa 6 Kilometer mit einem Gefälle von etwa 7,5 Prozent. Die Verbindungsstraße teilen sich neben den Linienbussen auch Rad-, Motorrad- und Autofahrer. Wegen der schmalen Straße gibt es Ausweichbuchten. Fährt nun der Bus bergauf und es kommt Gegenverkehr, wird aus dem Rechts- ein Linksverkehr: Die talwärts fahrenden Autos müssen die Ausweichbuchten nehmen und der Bus fährt links vorbei. Und alles funktioniert durch Rücksichtnahme. (...)

Und durch eine entsprechende Rücksichtnahme zwischen Fußgängern und Radfahrern kann es auch auf der „Schättere-Trasse“ funktionieren.

© Schwäbische Post 13.10.2020 19:49
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Kommentare

Ventilator

Nicht klingeln sondern Füße auf den Boden; ob das je funktionieren würde ?

Karin Hofmann

Hallo Herr Minder,

ist ein ganz neuer, interessanter Vorschlag.

In Übersetzung auf die Schättere-Trasse würde das heissen den Weg alle 50 m zu verbreitern um dort eine Ausfallbuch für die Fußgänger zu installieren, die dann auch noch ganz schnell dort hin springen müssten, wenn Radler klingeln. Ich gehe mal davon aus, daß diese Ausfallbuchten nicht für die Radler sind, die die Fußgängergruppen vorbeilassen, sondern in dem Fall für die Fußgänger gedacht sind, die die Radler vorbeilassen.

Eine lustige, markabere Idee und keine Lösung!

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