Lesermeinung

Zur geplanten Bahnüberquerung für die Landesgartenschau

Von den Parkmöglichkeiten bei Schrezheim wie geplant, sowie bis hin zu den Flächen von Varta und EnBW, die ihre Parkmöglichkeiten an Wochenenden vielleicht auch zur Verfügung stellen könnten, gibt es in Ellwangen bereits mehrere Möglichkeiten einer Über- und Unterquerung der Bahn bester Art und bereits kostenfrei. Dazu sind, außer diesem neuen Fußgängersteg, fast alle barrierefrei.

(...) Meiner Meinung nach ist der geplante Fußgängersteg der Landesgartenschau ein bleibendes „Manko“ und fehl am Platze.

Die Aalener Straße als Einbahnstraße bzw. Katastrophen- oder Feuerwehrzufahrt ist als Endpunkt des Stegs ungeeignet und dient auch zur Andienung mit Lkw ins Areal der Bachgasse mit Drogeriemarkt, Ärztehaus und Altstadt-Bistro. Das sind zu viele Einschränkungen, sogar ein geplanter Baum ist dort im Weg. Auch die Höhe des Stegs über die Elektrifizierung der Bahn bis zum Ende des Stegs sorgt für enormes Gefälle auf die Entfernung.

Apropos Brückenpark: Diese Fläche war immerzu die beste Art, innenstadtnah zu parken. Warum entsteht hier kein Shuttle-Service-Parkplatz zentral in der Mitte der LGS, für die des Laufens eingeschränkten Besucher? Er wäre später nutzbar wie gehabt, ohne Rückbau und Fußgängersteg.

© Schwäbische Post 15.10.2020 19:15
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