Kommentar: Alexander Haag über die Methoden von Trainer Uwe Wolf beim VfR Aalen

Frühtraining beim VfR Aalen: Harter Stil mit hohem Risiko

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Alexander Haag
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Das dürfte den Profis des VfR Aalen kaum geschmeckt haben: dass Uwe Wolf nach der 0:2-Niederlage in Pirmasens und einer 500 Kilometer weiten Auswärtsfahrt zu einem vorverlegten Frühtraining antanzen ließ.

Ja, der Neue ist konsequent. Er führt sein Team mit harter Hand. Disziplin steht an oberster Stelle. „Jeder muss wissen, was auf ihn zukommt, wenn sein Trainer Uwe Wolf heißt“, hat über sich selbst gesagt - und potenzielle Neuzugänge, die vorgespielt haben, einer Willensschulung unterzogen.

Stellt sich die Frage: Welcher Spieler arbeitet gerne unter so einem harten Trainer? Erst recht, wenn der Verein kaum finanzielle Anreize zu bieten hat. Und welcher leistungsstarke Profi aus dem aktuellen Kader verlängert unter diesen Voraussetzungen gerne seinen Vertrag?

Der Trainer geht mit seinem Führungsstil ein hohes Risiko. Das muss Uwe Wolf wissen.

Zum Spielbericht: Der letzte Siegeswille fehlt: Nach zwei frühen Gegentoren verliert der VfR Aalen mit 0:2 (0:2) beim FK 03 Pirmasens. Trainer Uwe Wolf streicht die freien Tage und greift hart durch.

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