Kommentar

Winfried Mack wurde geGrillt

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Gerhard Königer überlegt sich angesichts der Verluste von Winfried Mack, wie tief die CDU noch fallen kann.

Winfried Mack war in diesem Wahlkampf nicht zu beneiden: Erst die Kandidatur von Franz Josef Grill, dessen Stimmen, so viel war klar, vor allem aus dem konservativen Lager kommen würden. Dann die Prognosen im Land, die für die CDU fast schon umgekehrt proportional zur Pandemiekurve verliefen. Und zum Schluss noch die Sache mit den Maskenmännern, die das Image der Partei zusätzlich ramponierten. Am Ende steht der CDU-Kandidat mit einem Verlust von fast 14 Prozent in Ellwangen extrem schlecht da. Das kann man nur zum Teil mit Grills Kandidatur erklären. Klar ist: die Erosion bei der CDU geht immer schneller, auch in Ellwangen. 2011 holte Mack hier noch 54 Prozent der Stimmen. Wenn der CDU-Kandidat jetzt an seinem Wohnort nur noch 3454 Stimmen bekommt, stellt sich die Frage: Was passiert eigentlich im September mit Kiesewetter?

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