Kommentar Gerhard Königer über die Geldsorgen der Stadtkämmerei.

Zu viel in der Pipeline

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Gerhard Königer

Es gibt anschauliche Bilder für das Problem, das die Stadt Ellwangen im Moment hat: Der Abfluss ist verstopft, der Flaschenhals ist zu eng, da steht jemand auf dem Schlauch. Angestoßene Projekte stocken aus unterschiedlichsten Gründen, mal blockiert der Gemeinderat (Kunstrasenplatz) mal der Asbest (EATA), mal springen die Handwerker ab. Jedenfalls wird man die dafür eingestellten Gelder nicht los.

Der Kämmerer sitzt auf einem Berg liquider Mittel. Das wäre schön, wenn er wie Dagobert Duck einen großen Geldspeicher hätte, wo die Millionen sicher sind. Das Geld liegt jedoch auf Bankkonten und dort werden Verwahrentgelte abgezwackt. Man muss jetzt nicht gleich an die Panzerknacker denken. Aber zur Zeit ist eben der Gelackmeierte, der Kohle auf der hohen Kante hat.

Aus der Nummer kommt der Kämmerer nur raus, wenn jetzt gebaut wird auf Teufel komm raus. Oder wenn man Pläne einstampft. Dann wird Geld frei, beispielsweise für die Landesgartenschau. Diesen Weg hat der OB ja bereits vorgeschlagen. Hoffentlich zieht der Gemeinderat mit. Schwierig wird das Verzichten bekanntlich immer dann, wenn man es tun soll.

Zum Thema: Warum die Stadtkasse jetzt auch Darlehen vergibt

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