Am Bürgerwillen vorbei regiert

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Zur Debatte im Gmünder Gemeinderat über die Begrünung der Innenstadt: Die Corona-Krise hat die existenziellen Probleme des Einzelhandels und der Gastronomie nicht nur wieder bewusst gemacht, sondern auch noch eklatant verstärkt.

Zur Debatte im Gmünder Gemeinderat über die Begrünung der Innenstadt:

Die Corona-Krise hat die existenziellen Probleme des Einzelhandels und der Gastronomie nicht nur wieder bewusst gemacht, sondern auch noch eklatant verstärkt. Fast täglich hören und lesen wir von Betriebsstilllegungen. Da kommt es einem Aufbruchssignal gleich, wenn die Fraktionen im Gmünder Gemeinderat sich Gedanken machen, wie man denn in Zukunft die Innenstadt lebenswerter und damit auch für Einzelhandel und Gastronomie wieder attraktiver machen kann.

Als Beispiel sei der Antrag der Gemeinderatsfraktion der Linken genannt, man möge doch die Möglichkeiten einer Begrünung am Gmünder Marktplatz, Johannisplatz und in der Bocksgasse prüfen. Hintergrund ist natürlich, dass man das Kleinklima verbessern und die Menschen zum längeren Verweilen anregen möchte.

Eigentlich eine gute Sache, wäre da nicht die irritierende und kontraproduktive Ansage von Baubürgermeister Julius Mihm "wenn wir aus dem Marktplatz einen Wald machen, können wir dort keine Events mehr machen". So macht man vonseiten der Verwaltung jede gute Gemeinderatsarbeit kaputt und regiert am Willen der Bürger vorbei.

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