Lesermeinung

Angriffe nicht nachvollziehbar

Zu: „Polizisten fordern Böllerverbot“, Schwäpo vom 2. Januar:

Polizisten beschützen Rettungskräfte vor Angriffen und werden

dabei selbst angegriffen. Wie krank im Kopf muss man sein, um

Menschen, die sich freiwillig und ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren, mit Feuerwerkskörpern zu beschießen? Auch mit größter Mühe will es mir nicht gelingen, auch nur ansatzweise nachzuvollziehen, in welchen wirren Gedankenwelten diese Menschen leben. Da ist die Forderung nach einem Böllerverbot, so gerechtfertigt sie aus anderen Gründen sein mag, nur ein Scheingefecht. Die eigentliche Sorge bereitet doch die ständig größer werdende Zahl von Leugnern, Theoretikern, Verweigerern oder anderen ahnungslosen Besserwissern, die in ihrer eigenen Welt Rechtfertigung finden. Wo verlieren wir als Gesellschaft diese Leute? Wo bekommen sie die wirren und absurden Gedanken eingepflanzt? Ich fordere die Verantwortlichen auf, aktiv zu werden, diese Leute zu bestrafen und damit klare Grenzen aufzuzeigen. Man kann nur mutmaßen wie viele junge Menschen durch solche Vorkommnisse in ihrer Berufswahl beeinflusst werden und sich gegen Polizei oder Feuerwehr entscheiden? Es gibt schließlich jede Menge Berufe, bei denen das Risiko, mit Feuerwerkskörpern beschossen zu werden, gegen null geht. Aber wer rettet oder löscht dann noch? Und das betrifft dann uns alle.

Bernhard Beck

Aalen

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