Auf Missstände hinweisen

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Zu den Corona-Demos: Mit wachsender Fassungslosigkeit lese ich die persönlichen Anfeindungen an die Organisatorin der Demonstrationen in Gmünd. Es grenzt schon fast an Hetzjagd wenn vorgeschlagen wird, die Demonstranten sollten bei Krankheit auf einen Krankenhausaufenthalt verzichten.

Zu den Corona-Demos:

Mit wachsender Fassungslosigkeit lese ich die persönlichen Anfeindungen an die Organisatorin der Demonstrationen in Gmünd. Es grenzt schon fast an Hetzjagd wenn vorgeschlagen wird, die Demonstranten sollten bei Krankheit auf einen Krankenhausaufenthalt verzichten. Was ist mit unserer Meinungsfreiheit passiert? Es wird friedlich und mit Absprache und Auflagen des Ordnungsamtes und der Polizei gegen die, von vielen nicht nachvollziehbaren, Maßnahmen demonstriert.

Seit Wochen sterben Menschen einsam, Bildung wird total vernachlässigt und unsere Kinder sind unglücklich, bekommen sogar suggeriert, dass wenn sie sich nicht daranhalten, können Oma und Opa sterben. Das tut mir in der Seele weh, so etwas zu hören. Beschäftigt nur noch Angst und Panikmache unser Dasein? Existenzen gehen kaputt, Depressionen steigen und es darf nicht über Verhältnismäßigkeit diskutiert werden? Wer ist jetzt egoistisch? Die Krankenhäuser sind leer, die Sterbefälle normal und trotzdem wird wieder mit Angst eine zweite oder dritte Welle ins Spiel gebracht, weitere Risikogruppen propagiert usw. Fragen Sie doch bitte die Menschen, was sie wollen, und bestimmen nicht einfach und fühlen sich dann auch noch als Retter. Ich werde weiterhin friedlich auf die Straße gehen und auf diese Missstände hinweisen.

Tanja Buschbeck, Lorch

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