Lesermeinung

Betonburgen ade sagen

  • Weitere
    schließen

Zu Neubauten und Klimaschutz:

Verwaltung und Räte der Stadt Aalen rühmen sich ihrer Auszeichnungen in Bezug auf Klimaschutz. Spätestens beim Beton hört der Klimaschutz auf. Fünf Prozent der weltweiten CO2-Emissionen gehen auf das Konto der Zementhersteller. Ziviler und militärischer Luftverkehr verursacht zusammen nur die Hälfte davon.

Wäre es nicht an der Zeit, den Beton-Schachtelburgen (Stadtoval, Ulrichgelände, Tannenwäldle, Schlatäcker, Rötenberg u.a.) ade zu sagen? Nachhaltig ist das nicht. Sicher gibt es Architekten, die nachhaltiger denken können. Sind halt nicht die Stars a la Sobek. Dafür sind sie vielleicht preiswerter und klimafreundlicher. Die Zementhersteller sind und waren schon immer Energiefresser. Wenn man dann auch noch erfährt, dass dort massiv Sondermüll verheizt wird, kommt ein weiterer negativer Aspekt hinzu. Dies gehört auf den Prüfstand – bei jedem Neubau, Umbau, Sanierung.

Günther Holzhofer

Aalen

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL