Das Ressort Natur/Ökologie fehlt

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Zu den Themen Journalismus und Ökologie/Natur: Zum Jahresende 2020 lagen in den Gmünder Tageszeitungen enorm viele Werbeprospekte. Verbrauchern ist klar, dass in Pandemiezeiten Handelsunternehmen besonders werben müssen.

Zu den Themen Journalismus und Ökologie/Natur:

Zum Jahresende 2020 lagen in den Gmünder Tageszeitungen enorm viele Werbeprospekte. Verbrauchern ist klar, dass in Pandemiezeiten Handelsunternehmen besonders werben müssen. Gleichzeitig fragt man sich als umweltbewusster Mensch, ob man noch verantworten kann, Printmedien zu beziehen. Wenn man wenigstens wüsste, ob die Farbstoffe heute schon umweltfreundlicher und die Recyclingverfahren effektiver sind. In den Tages- und Wochenzeitungen erscheinen jedoch nur wenige Beträge zu den Themen Ökologie und Umweltschutz. Bezeichnend ist, dass in Deutschland bis vor Kurzem niemand wusste, dass die Inhalte gelber Säcke am Schluss teilweise im Meer landen. Warum wissen bis heute auch viele Zeitungslesende noch nicht, dass das Mikroplastik im Meer unter anderem mit Autofahren und Kunstfaserkleidung zusammenhängt? Vor der letzten Bundestagswahl griff Rezo die etablierten Partien im Internet an, indem er aus zahlreichen wissenschaftlichen Studien zur Thematik Umweltschutz/Klimaschutz berichtete. Genauso gehört jedoch auch der Journalismus in de Pflicht genommen. Besonders die Print-Medien haben Nachholbedarf. Warum gibt es in den Zeitungen Themenbereiche für Politik, Wirtschaft und Kultur, jedoch nicht für Natur/Ökologie? Warum müssen Menschen, die sich interessieren, zu diesen Themen ständig selbst recherchieren? Der Wissenstransfer gehört in die Zeitungen!

Dr. Iris Mandl-Schmidt, Schwäbisch Gmünd

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