Lesermeinung

Ein mutiger Hirtenbrief

Zur Berichterstattung über den Hirtenbrief des Bischofs:

Als jemand, der noch den sonntäglichen Gottesdienst besucht, habe ich am Sonntag, den 6. März den Hirtenbrief unseres Bischofs Dr. Gebhard Fürst zur österlichen Bußzeit 2022 erfreut vernommen und begrüße es, dass er nun auch im Sonntagsblatt veröffentlicht wurde. Ich möchte mich für die offenen und mutigen Worte bedanken. Sie sprechen mir, wie wohl den meisten katholischen Christen und darüber hinaus, aus dem Herzen.

Ich danke für die kritische Analyse bis hin zur Anerkennung einer Existenzgefährdung der Kirche. Das daraus gezogene Gebot der Stunde, die Kirche zu erneuern in ihren Strukturen, aber auch in geistlicher Hinsicht vom Evangelium her, soll uns allen eine zentrale Aufgabe sein.

Darüber hinaus danke ich unserem Bischof für sein Versprechen, gemeinsam mit den Verantwortlichen in der Diözesanleitung „alles, was für die Erneuerung nötig ist, zu tun“. Mögen sie erfolgreich sein. An den Taten werden sie dann gemessen.

Weiter so geht nicht, so lautete der Eingangssatz der Fürbitten im Gottesdienst, die ich als Lektor verlesen habe. Ja, wir „bitten für alle, die sich für die Erneuerung der Kirche mit all ihrer Kraft und Hoffnung einsetzen, „,um Gottes Geist und um Mut aus dem Evangelium“.

Dr. Dieter Bolten

Essingen

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