Eine Zusammenarbeit ist wichtig

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Zu den Wachstumsplänen der Gemeinde Mutlangen und der Kritik der Gmünder Linke-Gemeinderatsfraktion: Die Gemeinderatsfraktion der Linken veröffentlichte kürzlich eine Frage nach der Zusammenarbeit zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen, was die zukünftige Standortplanung von Gewerbegebieten und des Wirtschaftens beider Gemeinden allgemein angeht.

Zu den Wachstumsplänen der Gemeinde Mutlangen und der Kritik der Gmünder Linke-Gemeinderatsfraktion:

Die Gemeinderatsfraktion der Linken veröffentlichte kürzlich eine Frage nach der Zusammenarbeit zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen, was die zukünftige Standortplanung von Gewerbegebieten und des Wirtschaftens beider Gemeinden allgemein angeht. In Leserbriefen kamen daraufhin Reaktionen aus Mutlangen nach dem Motto: Wir können das alleine, für wie dumm haltet ihr uns. Die Gmünder Linken ahnten nicht, dass sie mit den darin enthaltenen Vorwürfen des rücksichtslosen bisherigen Mutlanger Wirtschaftens heftigen Gegenwind hervorriefen. Die Vorwürfe sind nicht ganz unbegründet, gleichwohl ist Schwäbisch Gmünd bei seinen Planungen auch nicht rücksichtsvoll gegenüber Mutlangen aufgetreten. Aber ist jetzt nicht die Zeit gekommen, Egoismen zurückzustellen, sich gemeinsam an Planungen zu machen, gemeinsame Strategien zu entwerfen? Gerade angesichts von Pandemiebedingungen, verkoppelt mit der Tatsache, dass die ökologischen Ressourcen beider Gemeinden endlich sind, der Klimawandel unglaublich schnell voranschreitet und die beiden Gemeinden so eng aneinander liegen, sollte ein soziales, gemeinsames Handeln dem Egoismus beiderseits weichen. Ziel gemeinsamer Planungen muss sein, bei sehr geringem Flächenverbrauch, wirtschaftliche Gewinne und soziale Anforderungen ausgewogen zu verteilen.

Georg Schäfer

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