Lesermeinung

Endlich wird der Baum geschützt

Zum Ende des Lindenturmes in Schwäbisch Gmünd:

Naturschützer können das Ende eines teuren künstlerischen Leuchtturmprojektes der Gmünder Gartenschau nur begrüßen. Das „Kleid für die Linde“ wie die Kuratorin Ragnarsdottier es beschönigend ausdrückte, bedeutete für den Baum eine Zerstörung eines Teils seiner tragenden Wurzeln durch die Fundamentierung des Turmes. Die Krone der Linde musste in Folge heftig und die Baumgestalt entstellend eingekürzt werden, damit der Wind den geschwächten Baum nicht umwirft. Linden können mehrere hundert Jahre alt werden – diese verliert wahrscheinlich die Hälfte ihrer Lebenszeit. Der Stadt Schwäbisch Gmünd war es damals egal, das flächenhafte, geschützte Naturdenkmal zusätzlich durch einen großen geschotterten Platz zu verunstalten.

Andreas Mooslehner,

BUND Regionalgeschäftsführer,

Schwäbisch Gmünd

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