Lesermeinung

Es fehlt eine klare Orientierung

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Zum Thema Weihnachtsferien und Corona-Pandemie: Zur Entscheidung der Landesregierung zur Nicht-Regelung des Ferienbeginns zu Weihnachten kann man nur noch sagen:

Zum Thema Weihnachtsferien und Corona-Pandemie:

Zur Entscheidung der Landesregierung zur Nicht-Regelung des Ferienbeginns zu Weihnachten kann man nur noch sagen: Das ist Chaos pur. Da erzählt der Ministerpräsident zuerst, dass er für ein Vorziehen des Ferienbeginns ist, beschließt das auch in der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin und kann sich dann zu Hause am Stuttgarter Kabinettstisch nicht durchsetzen.

Jetzt gilt die Version seiner Mitbewerberin um den Ministerpräsidentenposten, ihrerseits noch Kultusministerin und eigentlich immer noch für die Schulen zuständig. Raus kommt der "Kompromiss" für Baden-Württemberg: Jede*r kann es machen wie er*sie will. Also offizieller Ferienbeginn: 23. Dezember, aber ab Klassenstufe 8 die letzten Tage alle im Fernunterricht. Für die Klassenstufen 1 bis 7 Präsenzunterricht, aber die Eltern haben die freie Wahl, ihre Kinder auch zu Hause zu lassen. Also keine Schulpflicht an diesen Tagen. Jeder kann es machen wie er*sie will.

Wie sollen die Schulen da einen geordneten Unterricht organisieren? Und alles, weil die Matadore lieber Wahlkampf machen, als sich um eine klare Orientierung im Corona-Krisenmanagement zu bemühen.

Yanic Dollhopf

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