Es geht nur ums Geld

Zur Winterolympiade in China:

Winterolympiade in einer Region in China, wo es null Schnee gibt. Diese Spiele finden auf Kunstschnee statt, nahe der Hauptstadt Peking. In dieser Stadt herrscht Wassermangel. es wurde eine 60 Kilometer lange Wasserleitung gebaut, um das Wasser für den Kunstschnee zu transportieren: welch eine Umweltsünde in einer Zeit des Klimawandels.

Das ganze Gebiet um Peking ist hermetisch abgeriegelt, aber nicht nur wegen Corona, sondern hauptsächlich, damit ja keine Kritik an der totalitären, menschenverachtenden Regierung nach außen dringt und damit die Weltöffentlichkeit möglichst wenig von der Umerziehung der Uiguren erfährt. Was hier geschieht, ist ein brutales Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Der Großteil der Menschen in China schert sich einen Dreck um Olympia, weil sie brutal abgeschottet sind und Angst haben, etwas Falsches zu sagen. Dieses Regime missbraucht dieses Weltsportfest, um sich auf dieser Plattform als heile Welt zu präsentieren.

Herr Bach, der Präsident des olympischen Komitees, macht gute Miene zum bösen Spiel. Pfui! Es geht hier wirklich nur ums liebe Geld. Ganz genauso wie bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar. Schon die Vergabe dieser Spiele, um es auf Schwäbisch zu sagen: ein Beschiss! In Katar, eines der reichsten Länder dieser Erde, müssen circa 1500 Menschen ihr Leben lassen, weil sie beim Aufbau dieser Stadien schrecklich misshandelt wurden und nicht einmal Lohn dafür erhielten. Es lebe das Geld, es lebe die Korruption!

Konsequenz: Schauen Sie sich diese Spiele nicht an, lassen Sie ihren Fernseher aus! Herr Bach, Herr Infantino, können Sie wirklich noch ruhig schlafen?

Josef Kurz

Ellwangen

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