Großdeinbach ist Verkehrsopfer

  • Weitere
    schließen

Zum Artikel "Lärm in den Gassen" in der Gmünder Tagespost vom Mittwoch, 16. September: Stadt und Stadtteile leiden unter Verkehrspolitik der 70er-Jahre.

Zum Artikel "Lärm in den Gassen" in der Gmünder Tagespost vom Mittwoch, 16. September:

Stadt und Stadtteile leiden unter Verkehrspolitik der 70er-Jahre. Kein Stadt- oder Ortschaftsrat muss schlecht schlafen, wenn hier (endlich) längst überfällige Veränderungen beschlossen werden. Geplagte Anwohner und Nutzer werden Ihnen dankbar sein – siehe Schmiedgasse!

Dass der zukünftige (?) 1. BM Gmünds lärmgeplagten Anwohnern, Fahrradfahrern und Fußgänger an der Straßdorfer Ortsdurchfahrt abspricht, vor rücksichtslosem Durchfahrtsverkehr geschützt zu werden (zum Beispiel durch Geschwindigkeitsreduzierung), erinnert mich an Großdeinbach: hier dürfen 40-Tonner mit 50 km/h an Grundschülern auf viel zu schmalen Gehwegen vorbei brettern, rote Fußgängerampeln werden mehrfach täglich überfahren, abbiegende Fahrradfahrer begeben sich in Lebensgefahr. Die Durchfahrenden werden von ihm dann einfach "Bürger" genannt, deren Recht, schnell (und oft rücksichtslos) von A nach B zu kommen, es zu schützen gilt. Super. Großdeinbach wird einer nicht funktionierenden Anbindung B29-B298 geopfert (hier haben Verwaltung und Gemeinderat komplett versagt), der Schleichverkehr vom Remstal nach Norden nimmt uns den Atem. Es ist eine Schande: in der Ortsmitte versteht man sein eigenes Wort nicht. Die Initiative der Schmiedgässler ist nur zu unterstützen!

Wolfgang Kleinrath, Schwäbisch Gmünd

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL