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Integration fängt bei der Stadtplanung an

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Zum Thema Integration: Ich bin Mitbegründerin des Kulturcafés Paletti im Mühlbergle. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen.

Zum Thema Integration:

Ich bin Mitbegründerin des Kulturcafés Paletti im Mühlbergle. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen. Wir gestalten gemeinsam. Immer am Dienstag von 17 bis 18 Uhr bietet eine Mutter – sie ist Lehrerin – einen Bulgarisch-Kurs für Kinder an. Wir freuen uns auf Zuwachs. Im Herbst wird bei uns ein "Bulgarischer Abend" veranstaltet. Viele Veranstaltungen, Angebote, Gruppen konnten wegen der Pandemie nicht durchgeführt werden. Seit Anfang Juni haben wir wieder geöffnet. Am 18. Juli findet ein Afrikatag statt und am 1. August ein "Bolivianischer Tag".

Die eigene Community ist wichtig für die Integration. Orte, an denen man sich wohl fühlt, sind wichtig für die Integration. Anlaufstellen, Büros die unterstützen sind wichtig für die Integration. Was jedoch noch wichtiger wäre, dass alle Bürger einer Stadt sich auch im Alltag begegnen können. Dazu wäre es wichtig, Wohnquartiere so zu gestalten, dass mein Nachbar auf der anderen Seite meines Gartenzaun aus einem anderen Kulturkreis kommen könnte. Stadtplaner sind gefragt. Integrationskonzepte sind nur Beiwerk.

Britta Wertner-Penteker, Schwäbisch Gmünd

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