Kein Ausbau der Ebnater Steige

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Zum Mobilitätspakt Ich begrüße nachdrücklich, dass die stark exportorientierte ostwürttembergische Wirtschaft durch einen zukunftsweisenden Ausbau von Straße und Schiene schneller und enger an die Metropolregionen Stuttgart, Ulm und Augsburg angebunden wird. Für einen Mobilitätspakt müsste zudem auch ein ostwürttembergischer Taktfahrplan für den Personenverkehr aufgenommen werden.

Zum Mobilitätspakt

Ich begrüße nachdrücklich, dass die stark exportorientierte ostwürttembergische Wirtschaft durch einen zukunftsweisenden Ausbau von Straße und Schiene schneller und enger an die Metropolregionen Stuttgart, Ulm und Augsburg angebunden wird.

Für einen Mobilitätspakt müsste zudem auch ein ostwürttembergischer Taktfahrplan für den Personenverkehr aufgenommen werden. Eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung müsste selbstverständlich sein, aber bitte nicht in der Tonlage wie sie in der letzten Kreistagssitzung zu

hören war.

Denn da sprach der aus Unterkochen stammende Oberkochener Schultes Traub sich nicht nur für den Ausbau der Ebnater Steige aus, sondern argumentierte holterdipolter, dass es keinen Sinn macht ein "totes Pferd" – gemeint ist die 6-f-Trasse – noch toter zu reiten.

Ja, Werter Herr Traub, wenn jemand das Pferd zu Tode geritten hat, dann war es der Gemeinderat von Oberkochen und Sie selbst an der Spitze (...) sonst könnte schon seit Jahren der Verkehr auf dieser Trasse fahren. (...) Und es ist doch mehr als scheinheilig und trügerisch, wenn der Chef der Rathauszentralverwaltung von Aalen sich dahingehend äußert, dass es nun gelte, für Unterkochen eine Lösung zu finden und im selben Atemzug erklärt: "Der Verkehr von und zur Autobahn A 7 muss

auch in Zukunft durch Unterkochen rollen."

Und da sage mir jemand, wie und wann soll sich der Bürger in das Zukunftskonzept unter Wegfall von Denkverboten einbringen, wenn solche Festlegungen bereits bestehen. Und was die Pulverturmtrasse als weitere Zufahrt hinter Zeiss SMT betrifft, so ist diese unrealistisch (...).

Ein mutiger politischer Schritt wäre jetzt und heute, den Schwerlastverkehr und die hunderte Sondergenehmigungen von der L 1084 Ebnater Steige herunter zu nehmen. Ja, die einmalige Chance ist bei Gott nicht der Ausbau der Ebnater Steige, sondern zusammen mit der Unterkochener Bürgerschaft diesen Ausbau zu verhindern und für eine ortsentfernte Trasse zu streiten. (...)

Karl Maier Unterkochen

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