Lesermeinungen

Kein Bedarf für ein Teehaus

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Zum Bürgerpark am Salvator: Es hat mich gefreut, dass nach dem Zeitungsbericht in der letzten Februarwoche drei treffliche Leserbriefe von Frauen zum Thema Bebauung am Salvator erschienen sind.

Zum Bürgerpark am Salvator:

Es hat mich gefreut, dass nach dem Zeitungsbericht in der letzten Februarwoche drei treffliche Leserbriefe von Frauen zum Thema Bebauung am Salvator erschienen sind. Mir geht es im Folgenden speziell um den bestehenden "ungepflegten" Park östlich der Salvator-Villa zwischen den ersten vier Kreuzweg-Kapellen und der Salvatorstraße. Nachdem die drei geplanten Neubauten des Investors Feig nahe der Villa eine breite Akzeptanz bei den Stadträten quer durch alle Parteien gefunden haben, bleibt als "offene Frage", was mit dem genannten Grundstücksrest geschehen soll. An jenen dem Rat vorgestellten "Lösungen", der kleineren Pavillon-Lösung und der größeren Teehaus-Lösung, schieden sich allerdings die Geister. OB Arnold gab dem Investor daher den Auftrag, in den Bebauungsplan eine "Konzeption für den Bürgerpark mit Veranstaltungen einzuarbeiten". Gerald Feig hatte allerdings betont, der Park sei nicht täglich für die Bürger zugänglich, stehe aber bis zu dreißigmal im Jahr für Veranstaltungen zur Verfügung. Seit ich im Januar gelesen habe, dass Gmünd fortan "Die-gut-fürs-Klima-Stadt" ist und ein Klimaschutzprogramm entwerfen will, kann ich allen Verantwortlichen nur raten, nicht erst nach der Sommerpause konkrete Klimaschutzmaßnahmen zu verabschieden. Auf Grund der guten Beziehungen zu Herrn Feig könnte man ihn wohl dafür gewinnen, auf alle Planungen zu einem Bürgerpark zu verzichten und von einer effektiven Bebauung des Geländes abzusehen. Die Salvator-Kapellen brauchen keine weiteren architektonischen Kontrapunkte.

Das fem könnte dann als örtlich nahe Ausgleichsmaßnahme für die abgeholzten großen Bäume im Mörikepark die noch freien Stellen in der Parkwiese mit fünf Blutbuchen oder Linden bepflanzen lassen. So würden sich die vielen Salvator-Besucher weiterhin beim Auf- und Abstieg an "Gmünds heiligem Berg" am Grün und einem beispielhaften Klimabeitrag erfreuen. Den Sprüchen und Propagandaworten von Seiten der Stadtspitze möchte ich abschließend einen eigenen hinzufügen: "Dr Salvat'r ohne Sockel - isch wie a g'rupfter Gockel."

Franz Sickert, Mutlangen

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