Lesermeinung

Kein Recht auf Abtreibung

Zu: Nein zu 219a und 218, SchwäPo vom 13. Mai

Im Leitartikel vom 13.05. wird es wieder gefordert: das uneingeschränkte Recht auf Selbstbestimmung in der Frage des Schwangerschaftsabbruchs. Doch auch wenn man etwas hundert Mal wiederholt, wird dadurch aus einer falschen Behauptung nicht plötzlich eine richtige Aussage. Es gibt kein Recht auf Abtreibung, da es kein Recht darauf gibt, einen Menschen zu töten. Es gibt nur ein Recht auf Leben!

Es ist auch eine falsche Aussage zu behaupten, ein Kind im Mutterleib sei erst „auf dem Weg zu Menschwerdung“. Nein, es ist voll und ganz ein Mensch mit eigenen Menschenrechten. Deshalb ist es auch falsch zu sagen, eine Frau müsse das Recht haben, über „ihren Körper“ selbst zu bestimmen, denn schließlich wird beim Schwangerschaftsabbruch über das Leben eines anderen Menschen verfügt.

Alle diese Formulierungen dienen nur dazu, zu verschleiern, was bei einer Abtreibung wirklich geschieht: Das Leben eines Menschen wird mit Gewalt ausgelöscht.

Deshalb ist nicht der Paragraf 219a absurd, sondern eher unsere Rechtsauslegung, durch die eine Straftat (nämlich der Schwangerschaftsabbruch) plötzlich durch die Hintertür wieder legalisiert wird. (...) .

Kerstin Ehrmann

Aalen

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