Kein Vertrauen in das Handeln der Mächtigen

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Zur Corona-Pandemie: Wenn die Kassenärztliche Vereinigung (Vertretung von 175 000 Medizinern und Therapeuten) vor einem Lockdown wegen fragwürdiger Erfolgsaussichten warnt und ein kleiner Zirkel ihn dennoch beschließt, ist das Vertrauen erweckend?

Zur Corona-Pandemie:

Wenn die Kassenärztliche Vereinigung (Vertretung von 175 000 Medizinern und Therapeuten) vor einem Lockdown wegen fragwürdiger Erfolgsaussichten warnt und ein kleiner Zirkel ihn dennoch beschließt, ist das Vertrauen erweckend? Wenn diese Maßnahme schon im Frühjahr in der harten Form zum Beispiel in Italien, Frankreich, Bayern,… durchgezogen wurde und diese Länder nun erneut extrem hohe Infektionszahlen haben, weshalb soll dann dieser Weg nun von Erfolg gekrönt sein? Was glauben unsere Politiker, wie oft sie Gewerbetreibende und Kulturschaffende, die enorme Anstrengungen unternahmen, um den Hygieneauflagen gerecht zu werden, noch veräppeln können? Was bringt das Gesundheitssystem an seine Belastungsgrenze? Covid19-Patienten oder "Schutz"-Maßnahmen im Vorfeld? Vom Rechtssystem ganz zu schweigen!

Wo sind wir angekommen, wenn die rechteste Partei die Einhaltung demokratischer Spielregeln einfordern muss? Warum muss man für den Schul- und Kita-Be- trieb gerade "das Rad neu erfinden"? Warum fragt man nicht einfach in Schweden nach, wo diese Einrichtungen während der ersten Infektionswelle geöffnet waren? Dort hat man uns diese und einige weitere Erfahrungen voraus; zum Beispiel wie man verhindert, dass die Infektionszahl gerade exponentiell steigt. Nein, überzeugend oder gar Vertrauen erweckend ist das Agieren unserer "Mächtigen" nicht.

Brigitte Schmid

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