Lesermeinung

Kreisel nützen – aber nicht an der Kapfenburg

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Zum Kreisel an der Kapfenburg: Richtung Lauchheim bremst der Kreisel Lastwagen und Busse unnötig ab. Sie müssen ohne Not bremsen, runterschalten und bergab (!) wieder anfahren.

Zum Kreisel an der Kapfenburg:

Richtung Lauchheim bremst der Kreisel Lastwagen und Busse unnötig ab. Sie müssen ohne Not bremsen, runterschalten und bergab (!) wieder anfahren. Richtung Hülen ist er zu weit weg vom Ortsbeginn, um Schnellfahrer auf so langer Strecke auf die erforderlich niedrige Geschwindigkeit zu halten. Der Hülener Ortschaftsrat soll deshalb schon um alternative Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung gebeten haben, da die allseits bekannten Blitzer ihre Wirkung verfehlen.

Das ist aber nur die Grundlage meiner Kritik. Die eigentliche Kritik liegt darin, dass angesichts der einbrechenden Steuereinnahmen jede Ausgabe auf den Prüfstand zu stellen ist, auch wenn sie schon lange beschlossen und in Zeiten. wo es nur bergauf ging, locker finanzierbar war. Jeder verantwortungsvolle Kaufmann tut das, wenn es die Zahlen von ihm fordern. Das Gleiche erwarte ich als Steuerzahler jetzt von den Politikern.

Der Kreisel ist nicht zwingend nötig. Es befindet sich dort keine Gefahrenstelle. Die Kreuzung ist nur wenige Male im Jahr bei den Veranstaltungen auf der Kapfenburg überlastet. Weil zu viele mit dem Auto anreisen und keine Alternativen bestehen.

Das könnte beispielsweise ein Shuttleservice um vieles günstiger bewältigen. Er kann auch wieder abbestellt werden. Hierin liegt meine Kritik: am unflexiblen Festhalten von überholten Entscheidungen durch die Mehrheit im Kreistag und durch Landrat Klaus Pavel (CDU).

Peter Kuch

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