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Leserbrief zu Artikel "Harsche Kritik an der Verschuldung"

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Es waren mehrere Aussagen, die Gemeinderat Frank Hornberger in der Sitzung (in Ruppertshofen – Red.) vom 4. März von sich gegeben hat, die ich im Einzelnen widerlege. "Haushaltsplan 2021 für ihn nicht mehr zu verantworten".

Es waren mehrere Aussagen, die Gemeinderat Frank Hornberger in der Sitzung (in Ruppertshofen – Red.) vom 4. März von sich gegeben hat, die ich im Einzelnen widerlege.

"Haushaltsplan 2021 für ihn nicht mehr zu verantworten". Der Haushaltsplan sieht vor, dass wir in den nächsten zwei Jahren kein positives Gesamtergebnis erwirtschaften werden. Danach liegen wir mit einem neu erbauten Kindergarten für über 70 Kinder wieder im positiven Bereich. Zusätzlich kann die Gemeinde im erheblichen Umfang Bauplätze verkaufen. Die Mitglieder des Gemeinderates sind mit dem Kämmerer jede einzelne Position in vielen Sitzungen (...) durchgegangen. Was dabei auffällig war, dass sich Gemeinderat Hornberger mit seinen Wortmeldungen zum Thema Haushaltsplanung zurückgehalten hat. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn er sich auch ohne anwesende Presse eingebracht hätte. Wenn er dazu noch die Angst mit der auf uns zukommenden Klärwerkserweiterung schürt, so ist jedem Kommunalverantwortlichem bekannt, dass es hierfür Zuschüsse von 80 Prozent in der Vergangenheit gegeben hat.

Mit dem Pump-Track-Projekt, das er als schwer nachvollziehbar bezeichnet hat, geht es darum, Kinder und Jugendlichen aus der Gemeinde Bewegung im Freien zu ermöglichen. Dieses Projekt ist nicht die "fixe Idee" vom Bürgermeister und einer Gemeinderätin, sondern der Kollege Weller hat dazu vor drei Jahren mit einer Weihnachtsmarktaktion und der Unterstützung kuchenspendender Eltern eine Anschubfinanzierung initiiert.

Im nächsten Punkt stört sich Hornberger an der Gehaltserhöhung einer Mitarbeiterin, deren Gatte einen Dienstleistungsauftrag von der Gemeinde erhalten hat. Er trägt Personalplanungsangelegenheiten, also personalgeschützte Mitarbeiterdaten aus nichtöffentlichen Sitzungen nach außen. Hier fordere ich Konsequenzen! Erstens wurde die Angestellte erst nach Auftragserteilung der Dienstleistung vom letzten Gemeinderat eingestellt und ist es somit rechtens. Und zweitens sind wir froh, dass wir sie haben.

Hornbergers Äußerungen sind allesamt nicht haltbar sowie tragbar und sein Ansinnen ist durchsichtig.

Gemeinderat Heiner Schmid, Ruppertshofen

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