Lesermeinung

Missbilligung von Engagement

Zum Essay: „Wen die Aalener CDU alles vergrault hat“, Schwäpo vom 7. November:

Ich bin erstaunt über den Meinungsbeitrag der Redakteurin Katharina Scholz (...). Und das nicht nur, weil ich die Partnerin eines „Hinterbänklers“ bin, der sich in vielen Stunden seiner Freizeit in der Kommunalpolitik engagiert. Immerhin rd. 50-60 Stunden/Monat in einem Gremium, welches Eckpfeiler einer Demokratie ist. Ich bin vielmehr erstaunt, dass eine Redakteurin aus einem so wichtigen Gremium wie dem Gemeinderat der Stadt Aalen berichten darf, welche so offensichtlich, in Wort und Bild ihre Missbilligung gegenüber einzelnen Personen, ja der gesamten CDU-Fraktion im Aalener Gemeinderat, zur Schau trägt. Als Journalistin sollte sie eigentlich einen völlig parteilosen und unabhängigen Blick auf die Debatten und Entscheidungen im Rat haben, und dies auch so kommunizieren. Dass sie die sog. Hinterbänkler nicht kennt, ist wohl ihrer eigenen Ignoranz geschuldet, denn sie hätte bereits viele Stunden Gelegenheit gehabt, sich auch mit den „Nicht-Fraktionssprechenden“ zu befassen. Ob Frau Scholz noch zur objektiven Berichterstattung aus dem Aalener Gemeinderat taugt, sei dahingestellt, und obliegt den Verantwortlichen der Tageszeitung Schwäbische Post.

Gabriele Fuchs

Aalen-Wasseralfingen

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

Kommentare