Lesermeinung

Mountainbiker zerstören die Natur

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Zum Thema "Mountainbike-Trails": Bei dem Bericht über ein Mountainbike-Trailnetz müssten bei Privatwald-Besitzern, Realgenossenschaften, Naturschützern, Jägern usw.

Zum Thema "Mountainbike-Trails":

Bei dem Bericht über ein Mountainbike-Trailnetz müssten bei Privatwald-Besitzern, Realgenossenschaften, Naturschützern, Jägern usw. die Alarmglocken ziemlich lautstark klingeln. Mountainbiker zerstören jetzt schon ziemlich viel Natur, da sie kreuz und quer rücksichtslos durch unsere Wälder fahren. Zerstören Jungpflanzen, erzeugen Bodenerosion durch Fahrrinnen, die bei Starkregen den schnellen Wasserabfluss fördern. Tiere werden in ihrer notwendigen Ruhe gestört, usw.

Es ist ein Irrglaube zu meinen, dass Mountainbiker auf vorgegebenen Wegen bleiben. Das ist mit der Zeit auch langweilig.

Die Schäden sieht man bereits am Rosenstein, Braunenberg und in den Wäldern der Region. Waldbesitzer geben schon sehr viel Geld für die Erhaltung der Waldwege aus, die von Spaziergängern, Erholungssuchenden und Radfahrern kostenlos genutzt werden können. Es kann und darf nicht sein, dass eine Sportler-Gruppe Natur zerstört und sogar Absperrungen, die von Waldbesitzern angebracht werden, wieder entfernt. Wo bleiben da die Naturschützer, die etwa wegen eines Käfers den Bau eines Bahnhofs oder einer Bahnlinie blockieren?

Horst Grupp, Oberkochen

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