Nicht erpressen lassen

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Zum Bauvorhaben eines Pflegeheims auf dem Schönblick: Ortsvorsteher Weiß beklagt, dass es entweder ein Pflegeheim an dieser Stelle in Rehnenhof-Wetzgau gibt, das der Schönblick baut, oder eben keins.

Zum Bauvorhaben eines Pflegeheims auf dem Schönblick:

Ortsvorsteher Weiß beklagt, dass es entweder ein Pflegeheim an dieser Stelle in Rehnenhof-Wetzgau gibt, das der Schönblick baut, oder eben keins. Also lässt er sich erpressen und stimmt zu. Aber selbst in der Wirtschaft gilt: Nicht jedes Entweder-alles-oder-nichts-Angebot ist ein Gewinn. Hier gilt es abzuwägen: Lohnt sich das noch oder zahlt man drauf? Also, lieber Ortsvorsteher, nicht erpressen lassen und sachlich abwägen!

Ein Pflegeheim kann man da oder wo anders bauen. Abholzen und Umwelt zerstören an geplanter Stelle aber wäre unwiederbringlich ein Schritt hin zur Verödung. Der geplante Standort bringt viel Geld, aber viele Probleme werden verstärkt. Starkregen und extreme Hitze sowie von Tieren auf Menschen übertragene Viruserkrankungen (Corona) lassen grüßen. Da zahlen wir drauf! Also lieber umweltverträglich leben (und bauen) als mit Lockdown auf Lockdown umweltverträglich leben lernen!

Konrad von Streit, Ortschaftsrat in Wetzgau

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