Nicht nachvollziehbar

  • Weitere
    schließen

Zum Lockdown Die jüngste Entscheidung der Bundeskanzlerin zusammen mit den Ministerpräsidenten (-innen) der Bundesländer, gewisse Bereiche bzw. Wirtschaftszweige wie beispielsweise Gastronomie nebst vielen anderen des öffentlichen Lebens für die nächsten 4 Wochen wegen Corona einfach "platt" zu machen, ist nicht nachvollziehbar.

Zum Lockdown

Die jüngste Entscheidung der Bundeskanzlerin zusammen mit den Ministerpräsidenten (-innen) der Bundesländer, gewisse Bereiche bzw. Wirtschaftszweige wie beispielsweise Gastronomie nebst vielen anderen des öffentlichen Lebens für die nächsten 4 Wochen wegen Corona einfach "platt" zu machen, ist nicht nachvollziehbar. Deren Kritik an dieser Entscheidung ist absolut nachvollziehbar und verständlich. So manch Gastronom/Hotelier oder alle anderen davon Betroffenen, werden unwillkürlich, trotz gebildeter Rücklagen und angeblich, staatlich zugesicherter, finanzieller Unterstützung mit 75 % seitens des Staates, gemessen an deren letzten Umsatz, demnächst ihre Insolvenz mangels ausbleibender Einnahmen anmelden und damit droht die nächste Pleitewelle verbunden mit neuen Arbeitslosen. Frage: Können wir uns so etwas - staatlich "verursacht" - leisten? Zugleich scheint das "Stilllegen" gewisser Branchen wegen Corona nach dem "Willkürverfahren" vorgegangen zu sein und völlig undurchdacht. Außerdem: Warum wurden bei dieser Entscheidung zuvor nicht zugleich der Bundestag und damit das Parlament bzw. die einzelnen Landtagsparlamente befragt/angehört? - Fehlanzeige! Nennt sich so etwas "Demokratie?"

Martin Stadelmaier, Böbingen

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL