Lesermeinung

Palm: Bitten der Anwohner

Zu der von Bürgerinnen und Bürgern monierten Geruchsbelästigung durch die Firma Palm:

Als betroffene Anwohner können wir nur unser Unverständnis bezüglich der Darstellung seitens Firma Palm äußern. Eine Papierfabrik, die in großen Mengen Altpapier verarbeitet, eine große Kläranlage und Biogasanlage betreibt, muss sich dessen bewusst sein, dass es diverse Geruchsquellen im gesamten Produktionsablauf gibt.

Diese Gerüche treten aber nicht nur außerhalb, sondern auch auf dem Betriebsgelände auf. Aufmerksame und kompetente Mitarbeiter können diese Gerüche durchaus wahrnehmen und einordnen.

Außerhalb des Betriebsgeländes sind es nicht nur die direkten Anwohner, sondern auch Bewohner der Triumphstadt, die täglich vorbeifahrenden Fahrradfahrer, und beruflich tätigen Menschen in dieser Umgebung, die den Geruch bestätigen.

(...) Wir wünschen uns, dass Herr Dr. Palm sein Versprechen hält, dass bspw. die Verladung des pestilenzartig stinkenden Fangstoffes durchgängig in einem geschlossenen System stattfindet und dadurch keine Geruchsschwaden ins Wohngebiet und die Umwelt strömen. Wir bitten die Firma Palm, alles dafür zu tun, dass alle Prozessabläufe betreffend Kläranlage, Fangstoff und Biogas reibungslos und ohne Gerüche für die Anwohner und Umwelt erfolgen.

Wir wünschen uns des Weiteren eine ehrliche und offene Kommunikation mit der Firma und hoffen, dass mit dem Eintritt von Marina Palm in die Geschäftsführung des Familienunternehmens die „langfristige Fortführung der traditionellen Werte des Familienunternehmens Palm, wie absolute Verlässlichkeit, Loyalität und unternehmerische Leidenschaft“ umgesetzt wird.

Elisabeth und Andreas

Grunwald,

Aalen

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