Lesermeinung

Panzer für den Frieden

Zum Thema: „Deutsche Panzer für die Ukraine“:

Die deutsche Panzerlieferung von „Mardern“ in die Ukraine (...) ist wohl eine trügerische Hoffnung, damit den Frieden zu erzwingen. Und so wird man den Eindruck nicht los, dass die westlichen Politiker in dem Krieg in der Ukraine einen Stellvertreterkrieg sehen, und dabei es ihnen egal ist, wie viel Menschenleben in diesem brutalen Krieg noch Leben, Gesundheit oder das Dach über dem Kopf verlieren.

Dabei verspüre ich immer stärker, dass in Deutschland und nicht zuletzt bei den politischen

Verantwortlichen ein Klima herrscht, dass jeder, der Friedensverhandlungen im Ukrainekrieg fördert, der Wehrkraftzersetzung beschuldigt wird. Und es schmerzt und tut weh, wenn gleichzeitig von Teilen der Friedenspartei SPD eine militaristische Außenpolitik und eine Führungsrolle Deutschland gefördert wird, während 100 Milliarden Euro in die Bundeswehr gepumpt werden, und tausend Bürger Woche für Woche Tafelläden aufsuchen müssen, um eine warme Mahlzeit zu erhalten. Dabei verschlingen die gigantischen weltweiten Waffenarsenale den Großteil der Staatsbudgets. Und sie dienen nicht nur der Abschreckung, man benutzt sie auch. Ja, sie bedeuten Tod, Zerstörung und Elend der Zivilbevölkerung nicht aber bei den Waffenherstellern und Kriegsherren. Die profitieren und scheffeln Millionen und Milliarden ein. Ja, mit diesen Milliarden könnte man weltweit die Not der Menschen lindern.

Ein politisches Umdenken wäre im neuen Jahr 2023 mehr als angebracht.

Karl Maier

Aalen-Unterkochen

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