Lesermeinung

Probleme klar trennen

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Zum Artikel "Entscheidung über Lokal am Zeiselberg nicht vor Ende 2021": Beim Lesen des Artikels entsteht der Eindruck, als ob die BI Zeiselberg in totaler Blockadehaltung einem armen Investor völlig ungerechtfertigterweise mehr oder weniger den Todesstoß gibt.

Zum Artikel "Entscheidung über Lokal am Zeiselberg nicht vor Ende 2021": Beim Lesen des Artikels entsteht der Eindruck, als ob die BI Zeiselberg in totaler Blockadehaltung einem armen Investor völlig ungerechtfertigterweise mehr oder weniger den Todesstoß gibt. Dabei werden zwei voneinander völlig unabhängige Probleme nicht klar genug getrennt: Zum einen die aktuelle Not zahlreicher Gastronomen und Hoteliers, zum anderen die Klage der BI Zeiselberg, welche die Größe des geplanten Gebäudes und die nicht geklärte Parksituation betrifft, nicht aber ein neues Lokal an sich. Auch ist nicht für sämtliche Planungsverzögerungen die BI verantwortlich. Wenn man schon alles miteinander verrührt, dann gehört da auf jeden Fall noch die finanzielle Situation der Stadt mit hinein, die dringend auf mehr Gewerbesteuereinnahmen angewiesen ist – vielleicht vergessen die Bürger dann ja die verloren gegangene Million. Eine klare Trennung unterschiedlicher Problembereiche und eine sachliche Berichterstattung wären gerade bei emotional aufgeladenen Themen äußerst hilfreich. Ich bin übrigens keine Anwohnerin des Zeiselbergs.

Veronika Totzeck, Gmünd

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