Lesermeinung

Reif für eine OB-Frau

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Zur OB-Wahl in Aalen:

Viel wurde über Frauen in Politik und Führungsebenen diskutiert und gefordert. Das ist vor allem dann angesagt, wenn passende Befähigungen einhergehen. Soweit, so klar? Blickt man auf die OB-Wahl in Aalen, wohl eher nicht!

Ein erster guter „Ansatz“, mit einer taffen und kommunalpolitisch bekannten Aalenerin ins Rennen zu gehen, setzte sich leider nicht durch.

Nun unterstützen Grüne den Heubacher Bürgermeister. Das ist umso weniger zu verstehen, als dass Grüne auf ihrem Spezialgebiet „Gleichstellung in allen Bereichen und Ebenen“ somit erneut im Widerspruch stehen. Amtserfahrung als eines der ausschlaggebenden Argumente, kann da nicht ziehen. Immer mehr bemängelt man zu verwaltungslastige Entscheider in Kommunen. Vielmehr seien zunehmend Macher mit „Seitenblick“ aus vielfältigen Wirtschafts- und Lebensbereichen, vereint mit Kommunalexpertise erforderlich.

Wäre Aalen in dem Sinne nicht längst für eine dementsprechend kompetente Frau auf dem OB-Stuhl reif? Zudem würden Stadt und Rathaus weibliche Intuition guttun. Aalen, oft als liberal-offene Stadt beschrieben, könnte so zeigen, wie sehr sie diese Offenheit tatsächlich lebt.

Ulrike und Gerd Haupt

Aalen

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