Lesermeinung

Respektvoll und konstruktiv

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Zu den Leserbriefen „Gier kennt keine Grenzen“ und „Lurchi kontra Radfahrer“:

Aber hallo Herr Quester! Gleich vorweg – in unserer (... ) Demokratie sind öffentliche Meinungsäußerungen mittlerweile mit Vorsicht zu genießen. Konstruktive Kritik macht leider immer mehr Platz für persönliche Diffamierungen. Auch wenn Herr Maier ein sehr aktiver Leserschreiber ist, sollten seine Kommentare nicht wie von Ihnen mit Polemik diffamiert werden! Seine Meinung privat oder öffentlich zur Diskussion zu stellen, ist durch solche „persönliche Angriffe“ leider immer weniger möglich. Wie hört man es immer öfters auf schwäbisch: i sag nix - dann komm i in nix nei!

Was sich an Kommentaren zu Meinungsäußerungen auch im Internet abspielt, sobald sich jemand zu einem Problem geoutet hat, ist es der Untergang von Meinungsäußerung. Kritik am Verhalten unserer Politiker wird, wie von Ihnen, sofort mit Beispielen anderer Verfehlungen verharmlost. Frau Baerbock mit „anderen Angestellten“ gleichzustellen ist wohl ein gewagter Vergleich. Sie hat – nach der Kanzlerkandidatur – die Wahrheit ihrer Biografie wohl auch „hinterher bemerkt“, wie in anderen Parteien auch. Menschen machen „menschliche Fehler“. Sie nur polemisch anzuprangern ist genauso verwerflich, wie sie zu vertuschen!

Nun noch eine Bemerkung zum Leserbrief von Herr Rauh zur Härtsfeldtrasse: Vierbeinige Gassigänger und Kinder mit (teils rücksichtslosen) Radfahrern auf Wanderwegen im Verhalten zu vergleichen, sagt viel aus – ohne weiteren Kommentar dazu.

Ich wünsche mir bei unterschiedlichen Meinungen mehr respektvollen Umgang miteinander – ohne persönliche Angriffe. Wie heißt es: Die Hoffnung ...

Peter Schlaak

Essingen

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