Schluss mit dem Corona-Tunnelblick

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Zur Corona-Pandemie Erinnern wir uns: Die Schutzmaßnahmen und der Lockdown wurden beschlossen, um eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern, (...).

Zur Corona-Pandemie

Erinnern wir uns: Die Schutzmaßnahmen und der Lockdown wurden beschlossen, um eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern, (...). Die Realität spricht eine andere Sprache: Es sind ca. 9000 Tote mit – nicht durch – Covid 19 zu betrauern und viele Krankenhäuser haben Kurzarbeit angemeldet, da sie wegen der Verschiebung von Operationen nicht ausgelastet sind (...). Die Binsenweisheit, dass auch Viren mit im Spiel sind, wenn sich Menschen begegnen und reisen, wird zur Furcht vor einer zweiten Welle hochstilisiert und Verhaltensregeln aufrechterhalten, die weder durch Infektionszahlen noch durch Erkrankungen gerechtfertigt sind: Mundschutz bei über 30 Grad, nun teilweise sogar für Kinder während des Unterrichts, ein Regieren oder besser Herrschen mit Not-Verordnungen, die weder Familien noch Betrieben Planungssicherheit geben. Was wir sicher haben, ist eine weltweite Wirtschaftskrise, die Millionen kerngesunder Menschen die Existenz geraubt hat oder noch rauben wird und damit außerhalb Europas für Armut und Verzweiflung sorgt. Innerhalb Europas wird die junge Generation die milliarden- bzw. billionenschwere Staatsverschuldung zu stemmen haben. Angesichts dieser Situation klopfen sich unsere Politiker auf die Schultern und sind der Meinung, es gut gemacht zu haben. Nach einem halben Jahr Bevormundung ist es an der Zeit, den Bürger ihre Eigenverantwortung zurückzugeben und Schluss zu machen mit dem Corona-Tunnelblick.

Brigitte Schmid

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