Lesermeinung

Waffen fördern nur den Krieg

Zur Debatte um die Lieferung von schweren Waffen aus der Bundesrepublik für die Ukraine:

Der Druck auf die Bundesregierung, schwere Waffen der Ukraine zu liefern, wächst ständig. Es ist für Deutschland im Moment eine sehr verzwickte Situation.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges hieß es: den Deutschen nie wieder eine Waffe in die Hand. Aber nun sind fast 80 Jahre vergangen und die Waffenindustrie ist doch ein sehr lukratives Geschäft.

Die Liste der Waffenlieferanten wird durch die Vereinigten Staaten von Amerika angeführt - gefolgt von Russland. Deutschland befindet sich bereits wieder auf dem dritten Platz der Liste. Der Krieg in der Ukraine ist furchtbar, aber die Waffenlobbyisten sehen nur den Gewinn.

Amerika ist mit Waffenlieferungen groß im Geschäft. Dort blüht die Wirtschaft, während bei uns durch die Sanktionen bald die Lichter ausgehen. Wir leisten eine enorm humanitäre Hilfe an die Ukraine, indem wir sie finanziell unterstützen und bereits über eine Million Flüchtlinge aufgenommen haben. Das sollte aber genug sein. Unsere Menschen werden demnächst selbst Hilfe brauchen.

Unser Bundeskanzler zögert noch mit schweren Waffen, während von vielen Politikern wie Frau Strack-Zimmermann FDP- welche den Mittelstand vertritt, ständig Waffen gefordert werden. Auch Frau Baerbock, Ricarda Lang und Frau Lambrecht würde mehr Zurückhaltung gut stehen, das deutsche Volk - die Wähler von morgen wollen es nämlich nicht. Das Wort Diplomatie sollte für unsere Politiker verbindlich sein. Miteinander reden ...

Mit Waffenlieferungen werden wir direkt in den Krieg mit hineingezogen. Wer so etwas fordert, hat den Krieg nur am Fernseher vom Sofa aus miterlebt. Bombenhagel, Tod, Ruinen, Flucht, Vertreibung, Hunger, kein Strom und Wasser ... so sieht dann das Leben live aus.

Unsere Politiker sind zum Wohle des deutschen Volkes gewählt und nicht für deren Vernichtung.

Christine Fuchs

Aalen-Wasseralfingen

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