Was tun wir unseren Kindern an?

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Zur Corona-Pandemie: Vorab möchte ich betonen, dass ich keine Coronaleugnerin bin, sondern lediglich eine besorgte Mutter und Großmutter. Mit großer Verwunderung habe ich im Radio gehört, dass es der Landesseniorenrat bereits als eine Stigmatisierung der älteren Generation empfindet, wenn lediglich über eventuelle Alternativen zum erneuten Lockdown nachgedacht wird.

Zur Corona-Pandemie:

Vorab möchte ich betonen, dass ich keine Coronaleugnerin bin, sondern lediglich eine besorgte Mutter und Großmutter. Mit großer Verwunderung habe ich im Radio gehört, dass es der Landesseniorenrat bereits als eine Stigmatisierung der älteren Generation empfindet, wenn lediglich über eventuelle Alternativen zum erneuten Lockdown nachgedacht wird. Aber ist es denn wirklich Risikogruppen, und dazu gehören in diesem Fall die älteren Menschen, nicht zumutbar, sich mithilfe von FFP2-Masken besser zu schützen? Sind freiwillig nutzbare Einkaufszeiten, Einkaufsdienste und alternative Transportmöglichkeiten diskriminierend, wenn dadurch vielleicht ein Beitrag zum Schutz vor einer weiteren Überlastung des Gesundheitssystems geleistet werden kann? Stattdessen verlieren junge Menschen ihre Arbeit und Kinder eine dringend benötigte gute Schulausbildung. Und die Kosten für Milliardenhilfen werden sie über Jahrzehnte begleiten. Davon abgesehen, dass wir ihnen darüber hinaus auch noch die ungelösten Probleme der Alterspyramide und des Klimawandels überlassen. Deshalb meine Frage: Dürfen Alternativen zum Lockdown für alle nicht einmal angedacht werden? Ist es denn uns älteren Menschen nicht zumutbar, uns zum Wohl unserer Liebsten, den eigenen Kindern und Enkeln, vorübergehend etwas stärker einzuschränken?

Elke Buchsteiner , Heubach

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