Lesermeinung

Weit weg vom Bürger

Zu „Proteste beim Besuch von Ricarda Lang“, SchwäPo vom 18. September:

(..) Wie abgehoben muss man sein, um sich so weit vom Wähler bzw. Volk zu entfernen. Frau Lang kommt nach Ellwangen um über die Bundespolitik zu sprechen und echauffiert sich, dass bei Ihrem Besuch einige Bürger gegen sie und die allgemeine Politik demonstrieren. Warum werden demonstrierende Bürger

von der derzeitigen Politik und von den Medien sofort an den rechten Rand gestellt. Gut vielleicht waren 2 oder 3 rechte dabei, aber die Mehrzahl der Demonstranten waren ganz normale Bürger, welche mit der derzeitigen Politik nicht einverstanden sind. Warum stellt sie sich diesen Leuten nicht, um mit Ihnen über Ihre Sorgen und Ängste zu diskutieren und lässt sich stattdessen von der Polizei über

den Hintereingang in das Lokal bringen. Frau Lang welche keine Ausbildung abgeschlossen hat, stellt sich jetzt als die gute hin und der Bürger ist in Ihren Augen der rechtsradikale Mob. Warum hat denn Frau Lang z.B. nicht mit Ihrem Parteikollegen Berthold Weiss die LEA besucht, wenn sie schon mal in Ellwangen ist. Ihr war es, wie man in den Medien sehen kann, aber wichtiger das Oktoberfest in München zu besuchen. Und Frau Leni Breymaier stempelt die Demonstranten als Putinversteher, AfD-Funktionären und Corona-Leugnern ab. Könnte es nicht möglich sein, dass hier ganz normale Bürger mit Ihren Ängsten und Sorgen, gegen die aktuelle Politik demonstriert haben. Das heißt doch für mich im Klartext, alle Bürger die nicht der Meinung der sogenannten Demokratischen Parteien sind Mob rechtsradikal oder Querdenker. Wenn unsere Politiker diese Meinung vom Wähler haben dann kann ich nur sagen: Wundert euch nicht, wenn die AFD erstarkt, weil ihr sogenannten Demokraten uns ja nicht

für voll nehmen.

Engelbert Rieger, Bopfingen

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