Lesermeinung

Zu Ängsten und Sorgen in der Corona-Krise:

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Peter Alexander sang 1960 von seinen Sorgen, die er täglich zählt. Die Bibel berichtet uns im Neuen Testament im Buch Matthäus (Kap. 10, Vers 30), dass es jemanden gibt, der sogar jedes einzelne Haar auf unserem Kopf zählt, nämlich Gott.

Peter Alexander sang 1960 von seinen Sorgen, die er täglich zählt. Die Bibel berichtet uns im Neuen Testament im Buch Matthäus (Kap. 10, Vers 30), dass es jemanden gibt, der sogar jedes einzelne Haar auf unserem Kopf zählt, nämlich Gott. Crazy! Hat er nichts anderes zu tun? Also wir zählen vielleicht die Tage, bis wir wieder ein "normales" Leben ohne Corona-Angst haben können oder als Eltern die Zeit, bis wir von Homeschooling befreit werden usw.

(...) Der Allwissende nimmt Anteil an uns! Er kümmert sich und weiß um jede Kleinigkeit, die uns betrifft. Und vor allem ist er besorgt um uns. (...) Für ihn sind wir keine Nummer, sondern ein "Gesicht in der Menge". (...) Er weiß um meine kleinsten Wehwehchen, die alltäglichen Sorgen, ob real oder eingebildet. Meine Fragen, meine Zweifel, mein Lachen und Weinen.

(...) Nicht nur "blacklivesmatter" für ihn, sondern er ist um jeden Einzelnen besorgt, egal wie klein und unbedeutend wir uns fühlen. Und wenn Gott so intensiv an uns und unserem Schicksal interessiert ist, wird klar, dass wir keine Angst in Krisenzeiten wie z. B. Corona haben müssen. Wir werden von ihm beschützt, versorgt und behütet. (...) Auch und gerade in den Unsicherheiten, die unsere Gesundheit betreffen (Werde ich mich anstecken?), in den sozialen Verwerfungen, in die unsere Gesellschaft mehr und mehr gerät (Beispiel Migrationsängste), in ethnischen und anderen Diskriminierungen (nicht nur in den USA) oder den wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen uns diese Pandemie konfrontiert usw.

Wenn wir ihm vertrauen und es zulassen, führt er uns da durch - nicht nur zum Guten, sondern zum Besten (Römer, Kap. 8, Vers 28). Haare verlieren wir täglich automatisch. Aber unsere Schuld bleibt auf uns liegen wie Blei. Die schlechte Nachricht hier lautet: Schuld werden wir nicht so einfach los (Römer, Kap. 3, Vers 23). Die gute: Auch darum kümmert sich Gott! Sein Sohn Jesus nimmt alles auf sich, was uns vom Vater im Himmel trennt. (...) Wir gehen dafür schuldlos aus und können dafür nie mehr "belangt" werden (Römer, Kap. 8, Vers 1). Das ist wirklich "good news" statt "fake news"!

Aalen-Fachsenfeld

René Uhlig

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