Lesermeinung

Zu: Alexander Eckeners Büste ziert nun das Bürgerhaus, vom 3. September.

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So sehr es Prof. Alexander Eckener ehren würde, wenn er, wie Prof. Friedrich von Keller, in den Adelsstand erhoben worden wäre. Leider ist dies nicht der Fall, wie in dem Artikel angegeben. Die Beziehungen von Eckener zum SHW Wasseralfingen sind unbestritten.

So sehr es Prof. Alexander Eckener ehren würde, wenn er, wie Prof. Friedrich von Keller, in den Adelsstand erhoben worden wäre. Leider ist dies nicht der Fall, wie in dem Artikel angegeben.

Die Beziehungen von Eckener zum SHW Wasseralfingen sind unbestritten. Es ist jedoch verwunderlich, wie sein Wirkungskreis und Wohnsitz mit Kochertal, oberes Kochertal und ehemaligen Wohnhaus 'Friedrich von Keller' umschrieben wurde, ohne einmal Abtsgmünd zu erwähnen. Dabei hatte der Künstler nachweislich von 1919 bis 1944 sein Feriendomizil und in der Kriegszeit seinen Zweitwohnsitz in Abtsgmünd. Hier konnte er einen Teil seiner Werke in Sicherheit bringen und hat für viele Abtsgmünder Familien Bilder gemalt. [...].

Auch der allzu früh verstorbene Eckener-Kenner Heinrich Rummel, den ich sehr geschätzt habe, hat mit einer von ihm mitorganisierten Eckener-Ausstellung in Abtsgmünd dem Künstler und seinem überwiegenden Wirkungsort im Süden große Wertschätzung erwiesen. Diese kommt auch bis zum heutigen Tag durch eine gute Verbindung zu den Nachkommen des berühmten Malers und Radierers zum Ausdruck.

Richard Scharpfenecker

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