Lesermeinung

Zu den Albaufstiegs-Planungen:

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Ich stimme Manfred Traub teilweise zu. Die Pulverturmtrasse hinter dem SMT Werk ist völliger Unsinn, genauso wie die unselige Seilbahn. Das sind nur Ablenkungsmanöver. Zur Beschlusslage:

Ich stimme Manfred Traub teilweise zu. Die Pulverturmtrasse hinter dem SMT Werk ist völliger Unsinn, genauso wie die unselige Seilbahn. Das sind nur Ablenkungsmanöver.

Zur Beschlusslage: Wenn in einem Unternehmen ein Beschluss gefasst wird, der sich nach kurzer Zeit oder auch erst nach ein paar Jahren als falsch herausstellt, dann wird das normalerweise korrigiert und unter Umständen werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. In der Politik ist das offenbar nicht möglich, weil zu schwerfällig. Siehe die von der EU abgelehnte Maut, die uns 500 Millionen Euro kostet, weil Verträge zu früh abgeschlossen wurden. Konsequenzen? KEINE. Die Verkehrsprognosen für den Albaufstieg waren schon nach wenigen Jahren überholt, waren also das Papier und das Geld nicht wert. Bei über 1000 Unterschriften gegen den Ausbau der Ebnater Steige kann man nicht von ein paar wenigen Gegnern aus Unterkochen sprechen.

Zur Schwertransport tauglichen Troglösung: Der Trog wird mit einer Tiefe von ca. 10 Metern ab Kreisverkehr in den Berg hineingebaut, da stelle ich mir schon die Frage, wie der Schwertransportverkehr nach dem Ortsschild wieder aus diesem Loch rauskommt. Das wird sich nicht auf einer Länge 100 bis 200 Metern überwinden lassen.

Der Ebnater Ortsvorsteher reklamiert für Ebnat die Umgehung und lehnt grundsätzlich jede Diskussion über einen anderen Aufstieg ab, offenbar aus lauter Angst, dass sich die Ebnater Umgehung ebenfalls verzögert. Der gleiche Verkehr, der durch Ebnat rollt, plus zusätzlich noch die Ebnater Einwohner rollen im Auto durch Unterkochen. Da Frage ich mich schon, wo Ihre Solidarität bleibt, Herr Traub. Die Unterkochener haben also alle als Gegner wie das bekannte gallische Dorf. Zu Ende denken? Ja, aber nicht einseitig.

Rolf Prim

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