Lesermeinungen

Zu den Corona-Verordnungen und den jüngsten Forderungen des Dehoga-Chefs:

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Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin selbstständiger Friseurmeister und Soloselbstständiger. Seit dem 9. November 2020 darf ich nun nicht mehr arbeiten, die umsatzstärksten Wochen fehlen.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin selbstständiger Friseurmeister und Soloselbstständiger. Seit dem 9. November 2020 darf ich nun nicht mehr arbeiten, die umsatzstärksten Wochen fehlen. Im Gegensatz zu der großzügigen Entschädigung für die Gastronomie (75 Prozent des Vorjahresumsatzes November) ohne Anrechnung der erwirtschafteten Umsätze der Außerhauslieferungen, erhalten Friseure, die im übrigen ebenfalls die hygienischen Anforderungen bestens erfüllen und auch kleinere Händler und Soloselbstständige keinerlei Entschädigung oder Einkommenshilfen wegen der Zwangsschließung ihrer Betriebe, sondern lediglich eine Liquiditätshilfe zu den betrieblichen Fixkosten, die naturgemäß bei den meisten Soloselbstständigen aber sehr niedrig sind. Unternehmerlohn? Fehlanzeige! Auch gibt es in meiner Branche keine Möglichkeiten, online oder per Außerhauslieferung Dienstleistungen zu erbringen und so Einkommen zu generieren. Monatliche Kosten wie Krankenkassenbeitrag, Rentenversicherung, private Versicherungen und private Miete, Strom Gas, Wasser laufen aber auch bei null Einkommen weiter! In diesen Zusammenhang klingen die Forderungen des Dehoga-Chefs Hämmerer wie Hohn, fast unverschämt.

Jürgen Barthold, Schwäbisch Gmünd

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