Lesermeinung

Zu den Mehrkosten der Remstal-Gartenschau:

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Es hat lange gedauert, bis es jetzt öffentlich wurde, dass die Gartenschau 2019 zu einer finanziellen Katastrophe wurde. Es wurden offensichtlich Aufträge erteilt, ohne zu wissen, was ihre Ausführung kosten würde.

Es hat lange gedauert, bis es jetzt öffentlich wurde, dass die Gartenschau 2019 zu einer finanziellen Katastrophe wurde. Es wurden offensichtlich Aufträge erteilt, ohne zu wissen, was ihre Ausführung kosten würde. Es ist eine Tatsache, dass nicht vorhersehbar war, was zum Beispiel diese Bauorgie am Zeiselberg kosten würde, aber es musste nach ganz kurzer Zeit nach Baubeginn klar geworden sein, dass der Kostenrahmen bei Weitem nicht einzuhalten war. Es wurde drauf los gebaut und Geld ausgegeben, bis keines mehr da war, und dann erst der Gemeinderat informiert, dass neues Geld in fast Millionenhöhe her musste, um die Bauarbeiten fortführen zu können. Dieses Verhalten der oder des Verantwortlichen war wohl nahe an einer Erpressung des Gemeinderats.

Und nun? Der Baubürgermeister entschuldigt sich, die Stadtverwaltung ist außerstande zu belege, wie viel für was ausgegeben wurde, ein paar mutige Gemeinderäte bohren unangenehm nach und viele hoffen, dass die ganze Geschichte sich im Sand verläuft. Dabei gibt es aus meiner Sicht vor allem eine Empfehlung: Dem Baubürgermeister Julius Mihm sollte als Hauptverantwortlichem für diese Geldverschwendung vom Gemeinderat das Vertrauen entzogen werden. Zum Wohl von Schwäbisch Gmünd: Treten Sie zurück, Herr Mihm, zumal das Ergebnis Ihrer Bauerei alles andere als überzeugend ist.

Hans Mangold, Schwäbisch Gmünd

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