Lesermeinung

Zu den neuen Regeln der Corona-Verordnung:

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Ich gebe zu, ich bin total überfordert! Wir würden an Ostern gerne unseren Sohn mit Familie (Ehefrau und zwei Kinder) zum Essen einladen. Das sind dann zwei Haushalte mit sechs Personen.

Ich gebe zu, ich bin total überfordert! Wir würden an Ostern gerne unseren Sohn mit Familie (Ehefrau und zwei Kinder) zum Essen einladen. Das sind dann zwei Haushalte mit sechs Personen. Das ist eine Person zu viel. Das Problem zu lösen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. Wir laden unseren Sohn mit Ehefrau und nur ein Kind ein. Welches, müsste man allerdings auslosen. Der Vorgang könnte problemlos online stattfinden. Damit haben wir dann fünf Personen aus zwei Haushalten: Ein Haushalt mit drei und einer mit zwei Personen. Da der zweite Haushalt nur aus einer Person bestehen darf, geht das nicht.

2. Wir könnten auch unsere Schwiegertochter, die, weil systemrelevant, schon geimpft ist, nicht mitzählen. Wäre immer noch das Problem mit der einen Person des zweiten Haushalts. Mein Mann oder ich – einer ist immer im Weg.

3. Mein Mann oder ich könnten – vielleicht abwechselnd – während des Besuchs der kompletten Familie (vier Personen) auf die Terrasse gehen. Falls wir erkranken, lässt sich aber nicht nachverfolgen, wer wann wen angesteckt hat. Das gilt übrigens für alle meinen Varianten, da wir uns ja anschließend wieder – jeder in seinem Haushalt – treffen.

Bei all diesen Überlegungen sitzt die Mutter unserer Schwiegertochter (1-Personenhaushalt, bereits geimpft) an Ostern allein zu Hause.

Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen, uns bleibt nur eine Möglichkeit, uns problemlos zu treffen: Wir fliegen über Ostern nach Mallorca!

Suse Behringer

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