Lesermeinung

Zu den Plänen für eine Seilbahn von Ebnat noch Oberkochen:

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Da fehlen mir die Worte. Bei dem Vorschlag der Grünen, eine Seilbahn von Ebnat über Unterkochen nach Oberkochen zu bauen, kann es sich ja wohl nur um einen verspäteten Aprilscherz handeln. Das ist ja irre:

Da fehlen mir die Worte. Bei dem Vorschlag der Grünen, eine Seilbahn von Ebnat über Unterkochen nach Oberkochen zu bauen, kann es sich ja wohl nur um einen verspäteten Aprilscherz handeln.

Das ist ja irre: Ausgerechnet die Grünen würden einen solch brutalen Eingriff in Natur absegnen, würden breite Trassen in den Wald schlagen lassen, nur um mit Unsummen von Steuergeldern eine unsinnige Seilbahn zu bauen, über die dann sicher irgendwann der Bundesrechnungshof berichten würde.

Ob dieses Gesinnungswandels der allzeit bekennenden Retter von Fledermaus, Juchtenkäfer & Co. frage ich mich, wessen Geistes Kind die Grünen sind. Denn Lippenbekenntnisse allein bringen Natur und Umwelt nichts.

Äußerst interessieren würde mich hierzu eine Stellungnahme von Forst BW. Wenn die Landesforstverwaltung schon den Bau eines Aussichtsstegs am Braunenberg mit einem vergleichsweise minimalen Eingriff in die Natur kategorisch abgelehnt. Wie würde sie dann über eine mehrere Kilometer lange Seilbahntrasse quer durch ein Waldgebiet entscheiden? Auf diese Antwort wäre ich sehr gespannt.

Anton Abele, Aalen

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