Lieber am Boden bleiben

Zu den Seilbahnplänen des Regionalverbandes Ostwürttemberg (RVO):

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Ich mag Seilbahnen, vor allem, wenn sie mich in andere Höhen und noch mehr wieder von dort herunter bringen. Mit Interesse habe ich von den horizontalen Seilbahnplänen von Aalen nach Heidenheim gelesen.

Ich mag Seilbahnen, vor allem, wenn sie mich in andere Höhen und noch mehr wieder von dort herunter bringen. Mit Interesse habe ich von den horizontalen Seilbahnplänen von Aalen nach Heidenheim gelesen. Ja, warum denn nicht? Andererseits steht im gleichen Blatt, wie es den Röhlingern und Eggenrotern geht, weil deren horizontale Verkehrsader, nämlich die L 1060, Ortsteile und Wohngebiete zerschneidet. Schaut man in die Pläne des RVO, dann gibt es die L 1060 als Verkehrsader und Entwicklungsachse gar nicht. Da gibt es Firmen, die weltweit agieren wie die JRS in der Rosenberger Holzmühle und in Wört die TE-Connectivity (früher AMP). In Kerkingen bringt das Sägewerk Ladenburger, in Pfahlheim das Sägewerk Binz und in Neunheim das wachsende Gewerbegebiet hunderte Lkws auf diese Straße; hinzu kommt der Mautausweichverkehr der A7. Mich ärgert, dass der RVO mit 19 Bürgermeistern (bei 44 Mitgliedern) diese Entwicklungen nicht sieht und für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger keine Umfahrungen plant. Der RVO möge am Boden bleiben und dort seine Hausaufgaben machen, bevor er sich in (Seilbahn-) Höhen aufschwingt.

Hermann Sorg Rosenberg

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